Vergleichen lohnt sich

Inkjet ist oftmals teurer als Thermo-Druck

Bei der Beschaffung eines neuen CD/DVD-Produktionssystems gilt oft der Kaufpreis als wichtigstes Kriterium. Nur wenige Entscheider betrachten hier auch die Folgekosten, welche die Verbrauchsmaterialien oder auch die Wartungskosten mit sich bringen. Zwar preisen alle Hersteller die Systeme als Sparsam an und geben 4stellige Medienmengen an, welche sich mit einem Satz Tintenpatronen erreichen lassen, jedoch schafft kaum ein Nutzer diese Mengen wirklich.

 

Sprechen Sie uns an, wir ermitteln gemeinsam mit Ihnen, welches das richtige System für Ihren Bedarf ist.

 

Zwar sind Produktionssysteme mit Tintenstrahldrucker günstig in der Anschaffung, bergen im Verbrauch aber jede Menge Fallstricke. Der Tintenverbrauch hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Daher sind die Herstellerangaben immer zu hinterfragen. Neben der Auflösung in der gedruckt wird, spielt vor allem der Deckungsgrad eine nicht unbedeutende Rolle. In der Regel wird dieser bei der Reichweite mit 25% angegeben. Wenn ein voll-farbiges Bild auf die CD gedruckt wird, verringert sich die Reichweite der Tinte dramatisch, so dass von der angegebenen Produktionsmenge eventuell nur noch ein Viertel erreicht wird!

Nun mag mancher argumentieren, dass das System ja nur ab und an gebraucht wird und Reichweite und Kosten überschaubar seien. Falsch! Hier droht direkt die nächste Falle: Werden Tintenstrahlsysteme selten genutzt, trocknet der Druckkopf ein. Dieser wird beim Einschalten des Systems zwar gereinigt, jedoch verbraucht gerade diese Reinigung extrem viel Tinte, denn die Düsen werden damit frei geblasen. Womit wir gleich beim nächsten Punkt wären: Dem Sprühnebel. Wo gehobelt wird, fallen Späne und diese teilweise in rauen Mengen. Da die Druckoberflächen von optischen Medien bei weitem nicht so saugfähig sind wie Papier, entsteht ein feiner Sprühnebel, welcher sich im gesamten Gerät verteilt und zu Kurzschlüssen und anderen Defekten führen kann. Zwar sind die hochwertigeren Geräte mit entsprechenden Abluft und Auffangbehältern ausgerüstet, jedoch müssen auch diese von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, was wiederum mit weiteren Kosten verbunden ist.

 

Thermotransfer, eine kalkulierbare Größe

 

Heute sind Rimage Produktionssysteme mit Thermo- Drucker in der Anschaffung nicht mehr teurer als vergleichbare Inkjet Kopierstationen. Die Farbbänder haben eine exakte Reichweite, sodass der endgültige Medienpreis zu 100% kalkulierbar ist. Hier spielt weder die Druckauflösung, noch der Deckungsgrad eine Rolle, denn der Farbfilm wird immer gleich genutzt. Das höchste Sparpotential bietet der Thermotransfer Drucker (Prism III printer) in Verbindung mit vorbedruckten Medien. Hier werden Medien zum Beispiel im Siebdruckverfahren vorbedruckt, wobei der Datenträger eine kleine Markierung erhält. Das Produktionssystem nimmt sich das Medium aus dem Rekorder, dreht es in die Richtige Position und legt es dann im Drucker ab. Nun kann der Drucker einzelne Textzeilen drucken und das Label damit personalisieren. Der Thermotransferdrucker nutzt tatsächlich nur so viel Band, wie Zeilen gedruckt werden müssen. Je Textmenge können dann mit einer Farbband mehrere Tausend Medien bedruckt werden und die Druckkosten sinken in den unteren einstelligen Cent-Bereich. Dieses Verfahren wird besonders gerne im Medizinbereich genutzt. Die zum Beispiel von Radiologen ausgegebenen Patienten-CDs werden mit dem Logo und den Namens- und Adressdaten der Praxis vorbedruckt, denn diese Informationen sind immer gleich. Nach dem Recording der CD werden mit dem PrismPrinter nur noch wenige Daten, wie Patienten-Name, Datum und zum Beispiel die Patientennummer in nur wenigen Sekunden nach bedruckt.

 

 

Inkjet Medien sind doch viel günstiger...

 

...ist nicht wirklich wahr. Wer die Preise miteinander vergleicht wird feststellen, dass Thermo- oder Inkjet-Medien eines Herstellers immer in etwa gleich teuer sind. Da aber viele Tintenstrahl-Heimdrucker auch CDs bedrucken können, ist der Markt für diese Medien viel größer und die Oberfläche ist leicht herzustellen. Die vermeintlich günstigeren Medien haben in der Regel auch eine schlechtere Druckoberfläche. Das Resultat ist oben schon beschrieben: mehr Sprühnebel, da die Oberfläche nicht so saugkräftig ist, womit das Tintenstrahlgerät zunehmend verdreckt. Ferner leidet darunter natürlich auch die Druckqualität, so dass die Schrift ausgefranst erscheint und Farben ihre Brillanz verlieren.

Die höchste Tintenstrahl-Druckqualität läßt sich mit Hochglanz-Medien erzielen, die zudem auch noch wasserresistent sein sollen. Die von den verschiedensten Herstellen verfügbaren Medien (Watershield, Smart-Guard, Aquashield und viele mehr) sehen zwar nach dem Druck brilliant aus, bieten aber bei weitem keinen 100%igen Schutz gegen Feuchtigkeit. Oft zerkratzt die mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten in Berührung gekommene Druckoberfläche sehr leicht und der Druck ist dann nicht mehr erkennbar. Darüber hinaus kosten diese Medien im Schnitt bis zu 30% mehr, als die regulären Medien und müssen zudem aufgrund ihrer Oberflächen mit einer höheren Druckauflösung bedruckt werden, um ein brilliantes Druckbild zu erhalten. Ein weiterer Nachteil ist zudem die mit dem niedrigeren Preis meistens nachlassende Recordingqualität. Um sicher zu sein, dass die Medien beim Empfänger auch wirklich lesbar sind, ist ein Verify des Brennvorgangs fast unerlässlich. Dieses wiederum verzögert den Produktionsprozess und nutzt zudem die Recorder unnötig ab. Rechnet man noch den Ausschuss mit ein, kommen einem die vermeindlich günstigen Medien teuer zu stehen. Rimage bietet auf die Systeme abgestimmte MediaKits, in denen Farbbänder und Rohlinge enthalten sind. Sollte in dem erworbenen Bundle etwas nicht funktionieren, tauscht A3 Media die defekten Medien kostenfrei aus!

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